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THEMA: Bißchen Eigenwerbung

Bißchen Eigenwerbung 04 Mär 2016 00:54 #13367

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Ahoj!

Nach 2013 sind jetzt wieder einige Videos entstanden. Trockenes Thema aber vielleicht interessiert es ja doch ein bißchen :-)

Rechtspositivismus
Naturrecht vs. Rechtspositivismus
Generalverdacht und Kollektivhaftung
Feminismus
To avoid criticism, do nothing, say nothing, be nothing
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Bißchen Eigenwerbung 25 Mär 2016 19:07 #13372

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Danke für deine Links.
Mit dem Feminismus-Link kann ich allerdings nicht d´accord gehen.
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Bißchen Eigenwerbung 01 Apr 2016 11:35 #13375

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Und ich war der Meinung die anderen wären die, die kontrovers wären. Immerhin wird da der Gesellschaftsvertrag als nicht existent erklärt und die derzeitige Justiz mit ihrem Rechtspositivismus mehr als nur kritisiert.

Aber Feminismus... da sind wir ja alle damit aufgewachsen, daß der jenseits jeder Kritik steht und wenn jetzt immer mehr hinterfragt wird ist das natürlich ungewohnt.

In den USA ist der Feminismus inzwischen eine richtige Bedrohung der Meinungsfreiheit geworden, was dort an den Universitäten abgeht ist eine echte Gefahr für die Freiheit und das Recht allgemein. Wobei das irgendwie so eine Mischbewegung von SJW (Social Justice Warriors) und Feministen ist die da wütet... Und dann muß man da noch unterscheiden zwischen modernem Feminismus und klassischem.

Hier jemand der das viel besser ausformulieren kann:

Milo Yiannopoulos über modernen Feminismus

Und gleich vorweg... bitte das Thema mit größter Vorsicht behandeln, gibt kaum ein Thema das noch emotionaler geführt wird und daran können Freundschaften zerbrechen.
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Bißchen Eigenwerbung 07 Apr 2016 18:44 #13376

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Weisst du - ich habe ja den Verdacht, dass jeder unter Feminismus ein bisschen etwas anderes versteht.
Neulich war auf Puls4 die Elefantenrunde der Bundespräsidentschaftskandidaten. Mit Ausnahme Norbert Hofers haben ALLE Kandidaten die Frage, ob sie Feministen seien, mit JA beantwortet: Irmgard Griss, Van der Bellen, Hundsdorfer, Richard Lugner und sogar der biedere Khol.

Wenn Leute wie Khol sich selbst als Feministen bezeichnen, dann bin ich der Ansicht, dass dieser Herr wohl zu hundert Prozent etwas anderes darunter versteht als etwa eine Frau Griss. Und ein Van der Bellen versteht darunter gewiss auch etwas anderes wie ein Herr Hundsdorfer oder ein Herr Lugner.

Ich bin auch sicher, dass ich unter Feminismus etwas völlig anderes verstehe als du, lieber Alex.
Für mich ist Feminismus sehr positiv besetzt - ich bin die Tochter einer alleinerziehenden, berufstätigen Mutter, die neben Job, Haushalt und Kindern Matura nachgeholt und studiert hat, was damals in den 80er etwas sehr ungewöhnliches war.
Ihr war es als Jugendliche nicht möglich auf eine berufsbildende höhere Schule zu gehen - man schickte sie mit 13 in die Lehre, weil der geschiedene Vater nur bereit war für ein Kind Unterhalt zu zahlen. Daher entschied ihre Mutter, also meine Großmutter, dass nur der jüngere Bruder die Möglichkeit erhalten sollte auf die HTL zu gehen und anschließend zu studieren.

Meine Mutter musste sich von alten Rollenbildern erst lösen und als sie sich emazipiert hatte, da war dann erst der Weg frei um all die Ausbildungen nachzuholen, die ihrem Bruder schon in jungen Jahren ermöglicht wurden. Sie musste den langen, harten Weg gehen um den akademischen Abschluss zu machen, den sie sich so lange gewünscht hatte, weil ihre Jugend dominiert war von dem Klischee: Der Bub braucht eine ordentliche Ausbildung, denn aus dem soll mal was werden. Das Mädchen schicken wir in die Bürolehre, weil die wird dann eh geheiratet und kriegt Kinder.

Vor diesem Hintergrund habe ich auf jeden Fall einen anderen Zugang zu Feminismus als du, denk ich mal.
Heutzutage fühle ich mich als Frau im Alltag nur selten diskriminiert, aber es kommt durchaus vor. So werden z.B. Männer für gewöhnlich bei Vorstellungsgesprächen nicht gefragt, ob sie einen Kinderwunsch haben und dann in Karenz gehen, oder ob sie Job und Familie unter einen Hut kriegen werden. Als Frau wirst du das ständig gefragt. Und ich habe auch schon erlebt, dass ein männlicher Kollege für diesselbe Tätigkeit monatlich gut 100 Euro netto mehr erhalten hat, obwohl er weniger Berufserfahrung mitgebracht hatte als ich.
Und das sind Diskriminierungen, de heutzutage nicht mehr vorkommen dürften - in der Theorie sind die Rechte gleich, in der Praxis aber noch nicht vollständig...

LG
Irene
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